Frauenstimmen des Wandels

Ehrung der Wertschätzungen

Meine Auf-Gabe

Ich lebe meine Auf-Gabe als Hüterin der Weiblichkeit, weil ich zutiefst spüre, dass es Räume braucht, in denen Frauen, jenseits von Rollen, Erwartungen und dem ewigen Funktionieren wieder ganz bei sich ankommen können.

    • Räume, in denen Stille, Berührung und Wahrheit wieder Platz haben.
    • Räume, in denen die Erinnerung an die weibliche Urkraft lebendig wird.
    • Nicht als Konzept, sondern als gelebte Erfahrung im Körper, im Atem, im Fühlen.

Ich begegne jeder Frau echt, verkörpert und verbunden aus meinem tiefen Körperinnenwissen heraus.
Ich halte sichere Räume, wenn es gerade selbst nicht möglich ist, damit in diesen Momenten alles sein darf.
Ich erinnere an die weibliche Urkraft, an das Wissen in den Zellen, an das, was längst da ist und nur darauf wartet, wieder zu leuchten.
In meinem Wirken entsteht ein Feld der Rückverbindung, in dem Frauen sich erinnern, wer sie sind: weich, wahrhaftig, lebendig.

So wird meine Auf-Gabe im weiblichen Feld lebendig und erfahrbar.

In den Frauenkreisen geschieht etwas, das kaum in Worte zu fassen ist. Doch immer wieder finden Frauen ihre eigene Sprache für das, was sie erleben durften. Jede Rückmeldung, jede geteilte Wertschätzung ist ein Echo dieses Wirkens. Es ist ein Spiegel der Tiefe, die hier berührt wird.

Es sind Worte von Frauen, die sich selbst erlaubt haben, neue Wege zu gehen. Frauen, die sich in die Transformation hinein entspannt haben, die geflossen sind mit dem, was sich zeigen wollte. Frauen, die sich in ihrem eigenen Tempo, mit ihrer ureigenen Intensität Raum und Zeit gegeben haben.

Doch oft beginnt dieser Weg mit Angst, Scham und Zurückhaltung. Mit dem Gefühl, dass die eigene Stimme, die weibliche Kraft, die Berührung mit sich selbst verloren gegangen ist. Die vergessene Frau in ihnen, die lange still war, beginnt sich langsam zu erinnern. Und in dieser Erinnerung liegt ein tiefes Erkennen: Ich bin da. Ich darf sein. Ich darf mich spüren.

In diesem heiligen Raum des Wirkens wird die Frau nicht gedrängt, sondern eingeladen. Sie darf sich aus ihren Schutzwällen heraus bewegen, Schicht für Schicht, genau so, wie es für sie stimmig ist. Es braucht kein schneller, höher, weiter. Nur das sanfte Öffnen, das Lauschen nach innen, das tiefe Atmen in die eigene Wahrheit.

Und wenn sie es wagt, wenn sie sich erlaubt, dann geschieht das Wunder: Der Mut beginnt zu fließen, leise, aber unaufhaltsam. Die Körperin richtet sich auf, der Atem wird tiefer, das Gesicht weicher. Die Augen beginnen zu leuchten, das Lächeln kehrt zurück. Ein Strahlen, das nicht von außen aufgesetzt ist, sondern aus der Tiefe kommt, weil etwas in ihr erwacht ist, das schon immer da war.

Diese Wertschätzungen der Frauen sind mehr als Worte. Sie sind Zeugnisse dieser inneren Heilung, dieser Selbstermächtigung und Wiederverbindung mit der eigenen Würde. Sie erzählen von der Erlaubnis, sich selbst neu zu begegnen, sich in der eigenen Schönheit und Selbstliebe zu erkennen. Und sie zeigen, dass es nicht verborgen bleibt: Die Welt sieht es, wenn eine Frau beginnt, in ihrer Kraft zu stehen. Es zeigt sich in der Körperin, in der Haltung, in der Sichtbarkeit, in den Augen.

Es ist mir eine Ehre, diese Stimmen hörbar zu machen. Jede einzelne ist ein Licht auf dem Weg: für Dich, für mich, für alle Frauen, die sich erinnern wollen.

Möge jede Wertschätzung, die hier ihren Platz findet, eine Inspiration sein. Eine Einladung, Dich selbst in Deiner Tiefe zu erkennen, in Deiner Wahrheit zu stehen und Dir selbst mit all Deiner Würde zu begegnen.